Karriere

Weiterbildung online: Wie funktioniert eigentlich E-Learning?

Erfolgsdruck und Perfektionismus sind allgegenwärtig. Für jüngere Generationen reicht es längst nicht mehr, über eine abgeschlossene Ausbildung zu verfügen. Ohne Kurse zur Weiterbildung oder höhere Bildungsabschlüsse ist es ihnen kaum mehr möglich, Aufstiegschancen zu nutzen. Liegen Kurse und und Fortbildungsangebote zu unpassenden Zeiten, schafft das zeitgemäße E-Learning Abhilfe.

Das Internet hat unser Leben entschieden vereinfacht. Statt viele Stunden in der nächstbesten Bibliothek zu verbringen, greifen wir lediglich zum Smartphone. E-Learning ist eben das: Fortbildung im World Wide Web! Dank der ununterbrochenen Vernetzung haben sich unzählige Anbieter auf dem Markt etabliert. Sie buhlen um neue Kunden, indem sie Flyer drucken, Werbung im Internet oder Fernsehprogramm schalten. Doch wie findet sich das zu den eigenen Bedürfnissen passende Unternehmen?

Das steckt hinter dem Begriff E-Learning

Wer im Internet mit Freunden und Bekannten kommuniziert, Musik konsumiert und sich aus dem Laufenden hält, kann auch lernen! E-Learning basiert, dem Namen entsprechend, auf elektronischen Medien. Lehrmaterial wird digital zum Download oder Streaming bereitgestellt. Vor der Wahl des Anbieters stellen sich zwei Fragen:

1. In welchem Umfeld wird gelernt?

Wenig verwunderlich stellt das Internet den Dreh- und Angelpunkt des E-Learnings dar. Folglich ist eine mindestens solide Verbindung Grundvoraussetzung, um den Unterrichtsstoff einsehen zu können. Die Inhalte werden entweder händisch oder durch Algorithmen individuell angepasst oder durch eine Lernsoftware zur Verfügung gestellt. Bei letzterer kann die Online-Verbindung durchaus entfallen, sollte sie bereits installiert sein oder per DVD geliefert werden.

Eine dritte Option kombiniert Kontakt mit Online-Leben. Über ein sogenanntes digitales Klassenzimmer findet der Unterricht per Webcam statt. Über eine Live-Schaltung wird ein Echtzeit-Vortrag eines Dozenten wahrgenommen. Darüber hinaus ist es möglich, Fragen zu stellen oder mit Kommilitonen zu schreiben. Der einzige Nachteil: Die Vorlesungen finden selbstverständlich zu vorgegebenen Zeiten statt, in denen unbedingt eine Internetverbindung hergestellt werden muss.

2. Wie findet die Einbindung statt?

Das Lernen vor dem Bildschirm kann je nach Persönlichkeit schwer fallen. Immerhin sind die Lernenden gezwungen, ihre eigenen Zeitfenster zu schaffen und auf die neuen Umgebungen einzugehen. Die Einbindung unterscheidet sich je nach Anbieter. So gibt es etwa Multimedia-Beiträge, in denen sich Medien wie Audiodateien, Bücher oder Textpassagen digital in den Lehrstoff eingliedern lassen. Außerdem kann eine Multimodalität hergestellt werden, die mehrere Sinnesorgane stimuliert. Möchten Sie beispielsweise eine neue Sprache lernen, sehen oder hören Sie Videos und Dialoge, die Ihnen Aussprache und Dialektik vermitteln. Oder werden Sie schlichtweg selbst aktiv, indem Sie auf Software zurückgreifen, in deren Rahmen sie mit personenbezogenen Eingriffsmöglichkeiten auf Ihre Aufgabenstellung einwirken. Der Lernkreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Christian Allner

Autor: Christian Allner

Als Schrift-Architekt hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, Social Media besser zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an. Daneben schreibt er u.a. für Selbständig in Mitteldeutschland und podcastet bei #Onlinegeister . Begeisterter Hobbykoch.

11. September 2018 · Allgemein, Karriere

Mit der richtigen Ausbildung zum Coach

Ist eine Ausbildung zum Coach notwendig? Hilfreich ist sie auf jeden Fall, für den Coach selbst und für seine Kunden. Dafür sollte eine seriöse Aus- bzw. Weiterbildungsstätte gefunden werden.

Ein Mann im Anzug reißt sich das Hemd auf. Darunter befindet sich ein T-Shirt, auf dem der Ausrufesatz „Ich mache!“ steht, und die Sätze „Ich würde!“, „Ich könnte!“, „Ich sollte!“, Ich hätte!“ durchgestrichen sind.

Eine Coaching-Ausbildung kann sowohl für Coach als auch für sein Klientel hilfreich sein. Bildquelle: Robert Kneschke – 557297521 / Shutterstock.com

Die Bezeichnung „Coach“ sieht man sehr häufig. Wie aber sieht der Karriereweg zum vollwertigen Coach letztendlich aus? Schließlich sollen auch Hilfesuchende einen guten Coach erkennen. Es ist nicht nur wichtig, das richtige Zertifikat zu bekommen, sondern auch den richtigen Ratschlag und die angemessene Hilfestellung zu geben. Wo aber ist die richtige Aus- oder Weiterbildungsstätte zu finden?

Wo kann man eine Coaching-Ausbildung machen?

In Köln existiert z. B. ein Institut, welches drei Zertifizierungen als Coach ermöglicht. Dauer, Inhalte und Qualifikationen der Ausbilder entsprechen hier den Kriterien des DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching), DVCT (Deutscher Verband für Coaching und Training), BDVT (Bundesverband für Trainer, Berater und Coaches), ECA (European Coaching Association) sowie vielen anderen Coaching-Verbänden. Um sich als Coach bei diesen Verbänden zu zertifizieren, ist die NLP & Coaching-Ausbildung ein wichtiger Meilenstein. Mit diesem Zertifikat und anderen Unterlagen kann man sich im Anschluss bewerben. Read More ›

11. März 2018 · Business, Karriere

Chefs überzeugen: Argumente für berufliche Weiterbildung

Angestellte sollten sich stetig weiterbilden. In vielen Bundesländern ist der sogenannte Bildungsurlaub sogar ein festgeschriebenes Recht, das der Arbeitgeber gewähren muss. Dennoch fällt es oft schwer, den Chef von der Notwendigkeit einer Fortbildung zu überzeugen. In diesem Artikel finden Sie ein paar gute Argumente für eine berufliche Weiterbildung. Read More ›

Christian Allner

Autor: Christian Allner

Als Schrift-Architekt hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, Social Media besser zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an. Daneben schreibt er u.a. für Selbständig in Mitteldeutschland und podcastet bei #Onlinegeister . Begeisterter Hobbykoch.

4. September 2017 · Business, Elearning, Karriere

Tipps zur Finanzierung des Studentenlebens: BAföG, Nebenjob, Selbständigkeit

Ein deutsche Hochschulstudium ist trotz des Wegfalls von Studiengebühren kein kostenloses Vorhaben.

Ein deutsche Hochschulstudium ist trotz des Wegfalls von Studiengebühren kein kostenloses Vorhaben.

Immer mehr junge Menschen drängen an die deutschen Universitäten. Doch längst nicht alle können sich dabei auf die finanzielle Unterstützung der Familie verlassen. Dennoch muss Geldmangel kein Grund sein, auf das ersehnte Studium zu verzichten.

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Christian Allner

Autor: Christian Allner

Als Schrift-Architekt hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, Social Media besser zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an. Daneben schreibt er u.a. für Selbständig in Mitteldeutschland und podcastet bei #Onlinegeister . Begeisterter Hobbykoch.

27. April 2017 · Hochschule, Karriere

Berufsfelder und Jobinformationen im Bereich E-Learning

Längst hat die Digitalisierung auch didaktische Prozesse erfasst. Dank des E-Learnings (auch E-Lernen oder E-Didaktik) ist es heute unabhängig von festen Stundenplänen oder Institutionen möglich, Lerninhalte individuell abgestimmt auf den eigenen Lerntyp zu konsumieren. Die digitalen Medien revolutionieren unser Verständnis von Lernen und Unterricht – an die Stelle staubigen Frontalunterrichts rücken interaktive Lernerlebnisse. Gleichermaßen entwickeln sich Modelle des sogenannten „Blended-Learnings“, bei dem medial aufbereitete Lerninhalte mit klassischem Präsenzlernen verschränkt werden.

E-Learning stellt weiterhin einen großen Wachstumsmarkt dar – mit hinreichendem Bedarf an klugen und kreativen Köpfen, die an der Erstellung, Präsentation und Distribution moderner Lerninhalte beteiligt sind. An dieser Stelle soll ein Überblick darüber gegeben werden, welche beruflichen Möglichkeiten und Aufgabengebiete sich im Bereich des E-Learnings eröffnen sowie welche Voraussetzungen existieren. Read More ›

20. Juli 2016 · Karriere

Personal Branding – Ein neuer Begriff in der Karrierewelt mit viel Bedeutung – Markenbildung beim Menschen

Personal Branding

Wenn Profile zur Eigenmarke werden

Im Internet werden nicht nur Jobbörsen angeboten. Mittlerweile ist das Internet als Ganzes zu einer Jobbörse mutiert. Da zählt für den potentiellen Arbeitgeber jede Information, die zum gegoogelten Namen eines Bewerbers erscheint. Rekrutier und Headhunter schauen sich nach bisher unentdeckten Talenten um. Sogar vermeintliche Entertainer und Sänger können über YouTube entdeckt werden.

Was heißt das für den Einzelnen?
Es ist nicht mehr die Zeit, das world wide web als Schritt zum gläsernen Menschen zu verteufeln. Es ist an der Zeit, es für sich profitabel einzusetzen. Personal Branding – so heißt das neue Instrument, um sich selber zu vermarkten. Read More ›

22. Juni 2016 · Karriere

Bewerbungen in Deutschland – über 50 % scheitern an der ersten Prüfung

Rund 60,2 % der Personalverantwortlichen sehen einen deutlichen Verbesserungsbedarf bei den Bewerbungen in Deutschland. Der Grund dafür liegt vermutlich in den 56,13 % der Bewerbungsunterlagen, die die erste Prüfung im Schnitt nicht bestehen.

Nur 45 Prozent der Bewerbungen werden detailliert gesichtet

Experten spekulieren jeden Tag erneut darüber, welche Erwartungen Personalverantwortliche an eine Bewerbung stellen. Eine Umfrage des Portals bewerbung.net der webschmiede GmbH in Kooperation mit dem Zentrum für ökonomische Bildung der Ruhr-Universität Bochum hat es zum Ziel gehabt, den Spekulationen durch ein Meinungsbild ein Ende zu setzen. 107 Personalverantwortliche aus Deutschland sind zu dem großen Thema „Qualität von Bewerbungsunterlagen“ befragt worden. Eines der interessantesten Ergebnisse ist, dass weniger als die Hälfte der Bewerbungen detailliert gesichtet werden (44,69 %). Read More ›

1. Juni 2015 · Karriere

Quereinstieg eher selten? Deutsche Fach- und Führungskräfte bevorzugen klaren Berufsweg

Über 40 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte sind davon überzeugt, dass ihre Hochschulbildung nur einen Berufsweg zulässt und sind deshalb noch im selben Beruf. Nur knapp 18 Prozent gehen davon aus, dass es noch viel mehr Berufe gibt, die für sie in Frage kommen. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Online-Businessnetzwerks LinkedIn unter 1000 Akademikern. Read More ›

27. April 2015 · Karriere

Jobsuchende nutzen zum großen Teil das Internet

Das Internet ist mittlerweile für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unverzichtbar geworden. Das zumindest legt die von Monster veröffentlichte Studie „Bewerbungspraxis 2015“ nahe. Demnach sind Internet-Stellenbörsen der mit Abstand populärste Informationskanal bei der Jobsuche. 66,4 Prozent der Befragten gaben an, sie für die Arbeitsplatz-Recherche genutzt zu haben. Auf Platz zwei folgen Unternehmens-Webseiten mit 37,9 Prozent vor Karrierenetzwerken (z.B. XING, LinkedIn) mit 36,5 Prozent. Die Arbeitsagentur oder Zeitschriften und Zeitungen spielen dagegen nur eine nachgeordnete Rolle bei der Stellensuche. Für die Studie wurden rund 7.000 Stellensuchende und Karriereinteressierte im Internet von Mai bis Juli 2014 befragt.

Andere Studien sehen Print nicht so sehr im Hintertreffen. Allerdings kann man von einer leichten Verzerrung der Studie ausgehen. Die Nutzer wurden online befragt. Jemand der nur offline in Print sucht, wurde also von vornherein nicht befragt:

Die Grafik zeigt die zehn von Stellensuchenden bei der Jobsuche am häufigsten genutzten Informationskanäle.

Die Grafik zeigt die zehn von Stellensuchenden bei der Jobsuche am häufigsten genutzten Informationskanäle.

 

17. März 2015 · Karriere

Das Internet als Jobvermittler

Social Media Recruiting

Social Media Recruiting mit Facebook

Social Media überflügelt die Printmedien

Wer Stellen frei hat oder Arbeit sucht, geht ins World Wide Web: Fast jede zweite Vakanz wird inzwischen über das Internet besetzt – so ein Ergebnis der aktuellen Studie „Recruiting Trends“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) in Bamberg. Personaler präferieren demnach Ausschreibungen auf der Homepage des eigenen Unternehmens und in Online-Stellenbörsen. Andere Optionen sind die Hilfe der Bundesagentur für Arbeit und Mitarbeiterempfehlungen. Auf der Rangliste der Rekrutierungswege nach vorne gerückt sind Facebook, XING & Co.: Erstmals überflügelt Social Media die Printmedien. Read More ›

20. Februar 2015 · Karriere