Berufsfelder und Jobinformationen im Bereich E-Learning

Längst hat die Digitalisierung auch didaktische Prozesse erfasst. Dank des E-Learnings (auch E-Lernen oder E-Didaktik) ist es heute unabhängig von festen Stundenplänen oder Institutionen möglich, Lerninhalte individuell abgestimmt auf den eigenen Lerntyp zu konsumieren. Die digitalen Medien revolutionieren unser Verständnis von Lernen und Unterricht – an die Stelle staubigen Frontalunterrichts rücken interaktive Lernerlebnisse. Gleichermaßen entwickeln sich Modelle des sogenannten „Blended-Learnings“, bei dem medial aufbereitete Lerninhalte mit klassischem Präsenzlernen verschränkt werden.

E-Learning stellt weiterhin einen großen Wachstumsmarkt dar – mit hinreichendem Bedarf an klugen und kreativen Köpfen, die an der Erstellung, Präsentation und Distribution moderner Lerninhalte beteiligt sind. An dieser Stelle soll ein Überblick darüber gegeben werden, welche beruflichen Möglichkeiten und Aufgabengebiete sich im Bereich des E-Learnings eröffnen sowie welche Voraussetzungen existieren.

Autoren

Das Aufgabengebiet von E-Learning-Autoren erstreckt sich primär auf die inhaltliche und konzeptionelle Aufbereitung interaktiver Lerninhalte sowie der Lernmedien. Autoren erstellen nach pädagogischen, didaktischen und technischen Überlegungen Drehbücher, sogenannte Storyboards, die den Ablauf von E-Learning-Kursen illustrieren. Außerdem sind sie für deren technische und gestalterische Umsetzung verantwortlich. Weiterhin bedeutet das, dass E-Learning-Autoren die von den Programmierern entwickelten Lern- und Nutzeroberflächen mit der nötigen Interaktion mit dem Lernenden versehen, so zum Beispiel Sprecher- und Erklärungstexte erarbeiten und umsetzen oder andere an den Lernzielen der Kunden orientierte redaktionelle Texte verfassen. Zu dem Aufgabengebiet zählt außerdem die Erstellung von Handbüchern, Online-Hilfen, Marketingmaterialien etc.

Anstatt des Begriffs „Autor“ sind auch andere Bezeichnung für denselben Beruf gebräuchlich, unter anderem Coursewaredesigner, Konzeptionist, Redakteur oder auch technischer Redakteur, wobei letztere Bezeichnung meist mit einer stärkeren Ausrichtung auf das technische Aufgabengebiet einhergeht, darunter die Erstellung von 3D-Modellen, Schulungsvideos oder Betreuung von Schulungsportalen. Unter der Berufsbezeichnung des Konzeptionisten versteht man dagegen zusätzlich auch die Beratung von Kunden, Analyse von Zielgruppen und Einsatzbereichen oder Identifizierung von Trends. Im Einzelfall sind die Übergänge ohnehin fließend.

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, um in den Beruf des E-Learning-Autors einzusteigen. In der Regel geht dem ein Studium voraus, das pädagogische und technische Kompetenzen verbindet. Dazu zählen Studiengänge wie beispielsweise Pädagogik, Psychologie, Journalistik, Kommunikationswissenschaften, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik, Mediengestaltung, Informationsmanagement und viele andere mit entsprechenden Schwerpunkten oder Weiterbildungen. Viele E-Learning-Autoren fanden auch als Quereinsteiger in ihren Beruf und arbeiteten zuvor als Journalisten, Lehrer oder in anderen Berufen.

Zu den persönlichen Voraussetzungen zählen in erster Linie ein hohes Maß an Teamfähigkeit, da E-Learning-Projekte Mitwirkende unterschiedlicher Fachgebiete vereinen, wodurch Autoren oft an verschiedenen Schnittstellen arbeiten und in der Kommunikation gefordert sind. Außerdem sollten Autoren grundsätzlich über die Fähigkeit verfügen, auch komplizierte Sachverhalte übersichtlich und einfach für Lernende zu präsentieren. Hervorragende Ausdrucks- und Sprachkompetenzen bilden dafür meist die Grundlage, auch in der englischen Sprache, die nicht nur in internationalen Unternehmen zur selbstverständlichen Umgangsform zählt, sondern auch die Sprache der modernen Medien ist. Eine hohe Medienaffinität und sichere Handhabung der Bild-, Ton- und Videobearbeitung sind dabei selbstredend erforderlich.

E-Learning-Autoren arbeiten sowohl bei großen Verlagen und Softwareanbietern als auch freiberuflich.

Softwareentwickler

Die Bezeichnungen „Programmierer“, „Softwareentwickler“ und „Software Developer“ bezeichnen ein und denselben Beruf – der immer dann von maßgeblicher Bedeutung ist, wenn es um die Erstellung von Computerprogrammen geht. Im Bereich E-Learning tragen Programmierer die Verantwortung für die Entwicklung von interaktiven Lernoberflächen und Lernprogrammen, mittels derer die Lerninhalte nach Maßgaben des Autors dem Lernenden präsentiert werden. Im Allgemeinen umfasst der Tätigkeitsbereich eines Softwareentwicklers die Erforschung, Konzeption und Entwicklung von Computerprogrammen. Im engeren Sinn unterscheidet den Softwareentwickler vom Programmierer, dass ersterer eher den grundlegenden Bauplan des Codes konzeptioniert, während der Tätigkeitsbereich eines Programmierers mithin auf die tatsächliche Implementierung ausgerichtet ist. In kleineren Entwicklungsumgebungen und Unternehmen übernehmen einzelne Softwareentwickler dagegen in der Regel das gesamte Tätigkeitsspektrum von der Planung bis zur konkreten Realisierung der Computeranwendungen.

Der Tätigkeit des Programmierers oder Softwareentwicklers geht meist ein Informatikstudium voraus. Je nach Universität, Hochschule oder Berufsakademie können dabei entsprechende Schwerpunkte gesetzt werden, die den Einstieg als Softwareentwickler im Bereich E-Learning vereinfachen. Wer Computerprogramme entwickeln möchte, muss außerdem das nötige Handwerkszeug, also die Beherrschung einschlägiger Programmiersprachen, mitbringen. Diese können im Studium erlernt werden. Auch Quereinsteiger aus mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen können mit entsprechenden Weiterbildungen, Schwerpunkten im Studium oder Programmierkenntnissen eine Tätigkeit als Softwareentwickler aufnehmen. Im Übrigen ist „Softwareentwickler“ oder auch „Web-Entwickler“, etwa im Gegensatz zur Bezeichnung des „Softwareingenieurs“, in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung. Darüber hinaus sollten angehende Softwareentwickler eine rasche Auffassungsgabe mitbringen, um den sich in diesem Bereich schnell ändernden Anforderungen gerecht werden zu können. Eine ausgeprägte logische Denkfähigkeit und analytisches Vermögen zählen auf diesem Gebiet zu grundlegenden Voraussetzungen.

Administratoren

Die Kommunikation unter Lernenden oder zwischen Lernenden und Lehrenden macht häufig den Einsatz entsprechender internetbasierter Anwendungen erforderlich. Sogenannte „Learning Management Systeme“ (LMS) organisieren den gesamten Lernprozess von der Kommunikation bis hin zur Präsentation der Lerninhalte. Diese Systeme müssen jedoch auch mit hinreichendem technischen Verständnis gepflegt und gewartet werden. Derartige Aufgaben werden von LMS-Administratoren übernommen, die beispielsweise neue Lerninhalte technisch einbinden, Updates durchführen, Systemfehler beheben und neue Funktionalitäten testen.

Die vorangehende Ausbildung gleicht dabei jener eines Softwareentwicklers, allerdings mit entsprechender Ausrichtung auf webbasierte Anwendungen.

Mediengestalter

Eine kümmerliche Benutzeroberfläche ähnlich der eines Windows 95-Computers lockt niemanden hinter dem Ofen hervor, ein paar Übungseinheiten zu den neuesten Vokabeln zu absolvieren. Besonders im Bereich E-Learning sind moderne, übersichtliche, frische und motivierende Darstellungsweisen obligatorisch. Die Gestaltung ansehnlicher Benutzeroberflächen ist dabei die Herausforderung des Mediengestalters. Unter Zuhilfenahme diverser Bild- und Videobearbeitungssoftware ist dieser für die Erstellung jeglicher audiovisueller Inhalte zuständig, die nach den Maßgaben des durch den Autor erstellten Drehbuchs im weiteren Entwicklungsprozess von den Programmierern in die entsprechenden Anwendungen eingearbeitet werden – beispielsweise Screendesigns, Templates, Navigationsvorlagen, Styleguides, Voice Recordings oder auch Videokurse in der Nachbearbeitung.

Sehr ähnlich aber doch nicht deckungsgleich ist dabei die Tätigkeit von Multimedia Producern. Deren Tätigkeitsschwerpunkt ist stärker auf die Planung und Organisation von Multimedia-Lösungen ausgerichtet. Insofern befindet sich innerhalb deren Aufgabengebiet die Vereinigung jeglicher medialer Elemente zu einem Gesamtprodukt. Mit Kenntnissen in allen medialen Bereichen, von der Bild- und Video- bis hin zur Soundbearbeitung sind diese meist eher leitend mit Unterstützung weiterer Mediendesigner in größeren Projekten tätig oder erstellen freiberuflich Multimediaprodukte mit einem breiten Anwendungsgebiet. Auch hier gilt jedoch, dass die Berufsbezeichnungen je nach Umfeld durchaus unterschiedlich interpretiert werden.

Zum Beruf des Mediendesigners führt klassischerweise die dreijährige gleichnamige Ausbildung. Der Weg über einen der zahlreichen Studiengänge an der Schnittstelle von Technik / Programmierung und Design ist gleichermaßen wie der Einstieg als Quereinsteiger aus der Medien- und Kommunikationsbranche ebenfalls üblich. Besonders als Mediengestalter ist zudem ein hohes Maß an Kreativität, Leidenschaft und innovativem Denken vonnöten. Im Bereich E-Learning sind dabei zusätzlich didaktische Kenntnisse und Verständnis für Anforderungen von Lernenden bedeutsam.

Neben Anstellungen bei Verlagen und Softwareanbietern gibt es auch die Möglichkeit, als Mediengestalter selbstständig tätig zu sein und sich beispielsweise auf den Bereich E-Learning zu spezialisieren.

Instructional Designer

Das Aufgabengebiet eines Instructional Designers (oder Instructional Systems Designer) überschneidet sich mit dem des Mediengestalters und des Autors. Die Grenzen der Tätigkeitsbereiche sind von Unternehmen zu Unternehmen verschieden, in dieser Hinsicht müssen Instructional Designer nicht zwangsweise an der Entwicklung von E-Learning-Produkten beteiligt sein. Allerdings ist besonders in angloamerikanischen und international ausgerichteten Unternehmen diese Bezeichnung gebräuchlich.

Instructional Designer konzeptionieren auf Grundlage der Bedürfnisse der Lernenden eine geeignete Lernumgebung und organisieren den Lernprozess, um den Wissens- und Fähigkeitserwerb durch E-Learning-Produkte möglichst angenehm und effektiv zu gestalten. Dies betrifft zum einen beispielsweise die Planung von Blended-Learning-Ansätzen als auch die Konzeption medialer E-Learning-Kurse. Der besondere Fokus des Instructional Designers liegt dabei auf dem Entwurf pädagogischer und didaktischer Anleitungen, die Lernende beim Kompetenzerwerb unterstützen. Instructional Designern obliegt damit die grundlegende Planung von Unterricht und Training auf der Basis kognitions- und lernpsychologischer Aspekte.

Wer den Beruf des Instructional Designers ergreifen möchte, muss ausgeprägte Kompetenzen an der Schnittstelle von Technik, Mediendesign, Didaktik und Psychologie besitzen. Eine hervorragende Ausdrucksfähigkeit und Kenntnisse in der Bild- und Videobearbeitung werden zudem meist vorausgesetzt, ebenso wie eine fließende oder gar verhandlungssichere Beherrschung der englischen Sprache. Da es auch für Instructional Designer keinen eindeutigen Weg der Ausbildung gibt, führt der Weg meist über Berufserfahrung in der Medienbranche oder ein Studium an der Schnittstelle erforderlicher Fachbereiche inklusive Praktika.

E-Trainer und Coaches

Ob Präsenzunterricht als Teil des Blended-Learnings oder bei Videokursen – auch im Bereich des E-Learnings geht es selten ohne Menschen, die es verstehen, anderen auf moderne Art und Weise Kompetenzen zu vermitteln. Coaches konzipieren dabei Lerneinheiten, organisieren den Lernfortschritt und sind direkt an der didaktischen Aufbereitung und Präsentation der Lerninhalte beteiligt – beispielsweise in Form von Vorträgen, Webinaren, Seminaren, Schulungen und Weiterbildungen. Der Beruf des E-Trainers gleicht also dem eines modernen Lehrers.

Wichtigste Voraussetzung ist dabei die Fähigkeit, Leidenschaft und Begeisterung für das eigene Fach zu repräsentieren und weiterzugeben. Zu dem Grundrepertoire eines hervorragenden E-Trainers gehören daher raffinierte, freie Reden und Vorträge. Entsprechende Kompetenzen der Didaktik und Lernpsychologie sind zudem wichtig, um Lerninhalte geeignet für kleinere und größere Gruppen aufzubereiten.

Für angehende E-Trainer existieren zahlreiche Möglichkeiten der Zertifizierung. Wer über eine geeignete Persönlichkeit und hohe Kompetenzen auf dem eigenen, spezifischen Fachgebiet besitzt, hat mit einer entsprechenden Zertifizierung oder Weiterbildung gute Chancen, als Coach oder E-Trainer arbeiten zu können.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Auch im universitären Bereich werden E-Learning-Lösungen zur Vereinfachung von Lehr- und Lernprozessen zunehmend populärer. Geeignete wissenschaftliche Mitarbeiter liefern auf diesem Bereich die notwendige fachliche Kompetenz, indem sie Hochschullehrer zum Einsatz von E-Learning-Produkten beraten, die Erarbeitung von Lerninhalten und -modulen mit didaktischen und technischen Kompetenzen unterstützen und E-Learning-Kurse für universitäre Inhalte entwerfen. Wissenschaftliche Mitarbeiter werden zudem in der Qualifikation von Lehrenden für den Einsatz von E-Learning-Lösungen eingesetzt.

Wer als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeiten möchte, muss zuvor ein Hochschulstudium der Bereiche Didaktik, Pädagogik, Medien, Bildungstechnologie o.ä. absolviert haben. Meist wird dabei mindestens der Masterabschluss und einschlägige Berufserfahrung im Bereich E-Learning oder eigene Lehrerfahrung vorausgesetzt. Weiterhin sollten wissenschaftliche Mitarbeiter auf diesem Gebiet die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten, Teamfähigkeit und abhängig vom spezifischen Tätigkeitsbereich auch Kenntnisse in der Bild- und Videobearbeitung mitbringen.

Referent Personalentwicklung

Auch in Unternehmen selbst kommen E-Learning-Modelle zur Weiterbildung und Personalentwicklung zum Einsatz. Mit Unterstützung von E-Learning-Produkten sollen Mitarbeiter geschult und weitergebildet werden, um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und deren Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Referenten in der Personalentwicklung tragen dabei die Verantwortung, Learning Management Systeme oder unternehmensinterne E-Learning-Tools sinnvoll in Weiterbildungen und Schulungen einzubinden. Die Referenten übernehmen weiterhin die Aufgabe, neue Lerninhalte zu strukturieren und in ein LMS einzupflegen. Dieser Bereich ist daher eng verbunden mit dem Human Resources Management eines Unternehmens und zumeist auch direkt der Personalwirtschaft unterstellt. Die Ausbildung führt in dieser Hinsicht auch in der Regel über ein Studium mit starker Ausrichtung auf das Personalwesen / Human Resources, etwa Wirtschaftspädagogik oder andere pädagogische, psychologische und wirtschaftliche sowie entsprechende Kenntnisse oder Berufserfahrungen im Bereich E-Learning.

Kundenbetreuer

Kundenbetreuer (auch Key Account Manager) sind direkt für den Vertrieb eines fertig entwickelten E-Learning-Produktes verantwortlich. Sie entwickeln selbstständig Verkaufspläne oder sind an der ergebnisorientierten Erfüllung von Zielvorgaben im Verkauf beteiligt. Dabei treten sie direkt in Kontakt mit Entscheidungsträgern aus Kundenunternehmen, um eine möglichst langfristige Partnerschaft zu erwirken, die eine sinnvolle Basis für Produktverkäufe darstellt. Gleichzeitig stellen Kundenbetreuer den Ansprechpartner für Feedback oder gegebenenfalls erforderliche Qualifikationsmaßnahmen dar, um das E-Learning-Produkt optimal im Kundenunternehmen einbinden zu können. In dieser Hinsicht ist der Key Account Manager direkt verantwortlich für Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Das Tätigkeitsspektrum des Account Managers überschneidet sich im Übrigen stark mit dem des Sales Managers – mit dem Unterschied, dass letzterer stärker für die Akquise verantwortlich ist.

Um den Beruf des Key Account Managers ergreifen zu können, spielen Kompetenzen auf technischer Ebene kaum eine Rolle. Zumeist genügt eine Affinität zu relevanten Aspekten des E-Learnings. Bedeutsamer ist ein Studium wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung mit hinreichender Schwerpunktsetzung. Um in verantwortungsvolleren Positionen und größeren Projekten eingesetzt zu werden, bedarf es zumeist dem Nachweis erfolgreicher Berufserfahrung. Zudem sind ausgezeichnete Soft Skills im Kontakt mit Kunden essentiell – allen voran hervorragende Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit, ein ausgeprägter Dienstleistungsgedanke und ein besonderes Maß an Verhandlungsgeschick. Je nach Kontext und Umfeld des Unternehmens kann neben dem Englischen die verhandlungssichere Beherrschung weiterer Fremdsprachen notwendige Voraussetzung sein.

Projektmanager

Ein Projektmanager stellt das Mastermind hinter jedem E-Learning-Produkt dar – von der Grobkonzeption über die Realisierung bis hin zur Distribution am Markt behält dieser im Rahmen ganzheitlichen Managements den Überblick. Projektmanager leiten den Entwicklungsprozess und koordinieren die Arbeitsabläufe von Designern, Programmierern, Autoren und Instructional Designern, dabei stets Zielvorgaben und Zielgruppe im Fokus behaltend, deren Identifizierung zu Beginn ebenfalls einen Teil der Arbeit eines Projektmanagers darstellen kann. Zum klassischen Tätigkeitsbereich gehört auch die Kalkulation und Disposition finanzieller Mittel im Entwicklungsprozess sowie ferner die Weiterentwicklung der Produkte auf Grundlage sorgfältig evaluierten Kunden- und Partnerfeedbacks.

Für Berufseinsteiger ist es mitunter schwierig, in die Position des Projektmanagers zu gelangen, da zumeist ein hinreichendes Maß an Erfahrung in der Teamführung vorausgesetzt wird. Ein Hochschulstudium mit starkem Fokus auf Management, Business oder Wirtschaft ist dabei die Grundlage, durch entsprechende Schwerpunktsetzung, Berufserfahrung oder Zusatzqualifikation gewonnene Kenntnisse im Bereich Medien oder Technik sind stets von Vorteil. An persönlichen Voraussetzungen sollte ein gewisses Maß an Entschlussfreudigkeit sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Führungsverantwortung vorhanden sein. Ein Projektmanager muss als Teamplayer wirken, gleichzeitig aber auch strukturiert selbstständig arbeiten können.

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